Ein Stück Afrika

Ein Interview mit Wibke Woyke

Südafrika, Namibia, Botswana und Sambia – die Redakteurin und Autorin Wibke Woyke hat zahlreiche afrikanische Länder bereist und kehrte immer mit Tausenden von Aufnahmen zurück. Wir freuen uns, Ihnen heute auf diesem Wege ein Stück Afrika zu zeigen.

Wibke Woyke
Wibke Woyke (Foto: privat)

Frau Woyke, Ihre Liebe zu dem afrikanischen Kontinent spiegelt sich in Ihren CALVENDO-Kalendern besonders wider. Was reizt Sie an diesem Thema?

Als ich klein war, hat mir mein Opa auf einem Globus oft die verschiedenen afrikanischen Länder gezeigt. Für mich als Kind damals unvorstellbar, so weit reisen zu können. Und als ich dann viele Jahre später tatsächlich erstmals selbst nach Afrika flog, war ich sofort fasziniert. Ganz weit entfernt am Horizont im Tsavo-East-Nationalpark in Kenia habe ich die ersten wilden Tiere gesehen – Giraffen. Schon in diesem Moment war klar: Bei der einen Reise nach Afrika wird es nicht bleiben. Die Tierwelt vor Ort ist einzigartig – und schützenswert.
Ich habe die Motivation und ein Fünkchen Hoffnung, dass durch meine Kalendermotive mehr Menschen sensibilisiert werden für die Schönheit der Natur und dafür, dass an vielen Stellen Hilfe nötig ist. Denn Umweltzerstörung und Wilderei bedrohen Tiere wie Nashörner und Elefanten. Eine fürchterliche Vorstellung, dass es manche Arten in ein bis zwei Jahrzehnten vielleicht gar nicht mehr geben könnte. Das Leben in Afrika – natürlich auch das der Menschen, die vielfach in Armut leben und Unterstützung brauchen – hat mehr Aufmerksamkeit in aller Welt verdient. Alles in allem ein sehr liebenswerter Kontinent! Weiterlesen

„Fotografen sehen mehr als normale Menschen.“ – CALVENDO-Autor Thomas Herzog im Interview

In unserer Blogreihe stellen wir ausgewählte CALVENDO-Autoren vor, die zum Beispiel besonders erfolgreiche oder außergewöhnliche Projekte bei uns veröffentlicht haben, die unseren Lesern ein paar Tipps und Tricks geben können und ihre Erfahrungen mit anderen teilen möchten usw. Heute stellen wir Ihnen Thomas Herzog aus dem badischen Graben-Neudorf bei Karlsruhe vor.

Thomas Herzog (Foto: Thomas Herzog)

Herr Herzog, Sie betreiben die Fotografie als leidenschaftliches Hobby. Wie kamen Sie zur Fotografie? Seit wann fotografieren Sie?

Zum Fotografieren kam ich 1985 durch Freunde, die mit Spiegelreflexkameras arbeiteten und tolle Fotos zeigen konnten. So etwas wollte ich auch können – damals primär um Urlaubserinnerungen festzuhalten. Dass das Fotografieren für mich zur Leidenschaft wird, konnte ich damals noch nicht absehen. Grundkenntnisse der Fotografie vermittelte mir ein Fotokurs bei der VHS – zu analogen Zeiten war es wichtig, sich mit der Materie auseinanderzusetzen.  Alles andere kam danach durch Learning-by-doing – ich betrachte mich als sehr ambitionierten Autodidakten. Weiterlesen

Annahmeschluss 2014 für die laufende Kalendersaison

Annahmeschluss für deutschsprachige Kalender am 30. November – reichen Sie jetzt ein!

Wenn Sie noch in dieser Kalendersaison auf dem deutschen Markt dabei sein möchten, reichen Sie bitte neue Projekte spätestens bis zum 30. November 2014 bei der Jury ein. Nur dann haben Ihre Werke eine Chance, gerade noch rechtzeitig für dieses Weihnachtsgeschäft in die Handelskataloge zu kommen und verkauft zu werden.
Ab Dezember wird unsere Jury für diese Kalendersaison keine neuen deutschen Projekte mehr zur Veröffentlichung freigeben. Für englisch- und französischsprachige Projekte gilt diese Einschränkung nicht.

Warum nimmt die CALVENDO-Jury im Dezember keine neuen deutschsprachigen Kalenderprojekt-Einreichungen an?

A) Erfahrungsgemäß werden die meisten CALVENDO-Projekte im November eingereicht. Dann werden die Kapazitäten unserer Jury knapp. Schließlich soll jedes Projekt gewissenhaft begutachtet und bei Bedarf mit Tipps kommentiert werden. Mit den Projekte, die bis zum 30. November 2014 eingereicht wurden, wird unsere Jury bis weit in den Dezember beschäftigt sein.

B) Projekte, die erst im späten Dezember veröffentlicht werden, laufen Gefahr, nicht mehr in die Handelskataloge aufgenommen und dann weder vom Handel noch von den Endkunden entdeckt zu werden. Das führt zu Enttäuschung.

Was passiert mit einem deutschsprachigen Kalender, der nach dem 30. 11. 2014 eingereicht wird?

Kein Projekt geht verloren. Sie können auch im Dezember Projekte einreichen. Diese werden dann ab Januar von der Jury begutachtet und taufrisch im Frühjahr mit Kalendarium für 2016 veröffentlicht.

Was passiert mit den englisch- und französischsprachigen Einreichungen?

Mit wie vielen Einreichungen unsere GB- und F-Jury für den englischen und den französischen Markt zu rechnen hat, können wir aus Mangel an Erfahrung noch nicht genauer abschätzen. Wir sind aber recht sicher, dass die Kapazitäten unserer Jurys für alle Projekte – auch die vom Dezember – ausreichen. Nutzen Sie also Ihre Chance und erstellen Sie noch internationale Projekte für das Kalenderjahr 2015!