„Ich probiere vieles Neues aus!“

Walter Schönenbröcher

Auf seiner eigenen Webseite liegt Walter Schönenbröcher flach auf dem Boden einer Straße, die gefühlt ins Nirgendwo führt – das Tele gerademal fünf Zentimeter vom Boden entfernt. Das Bild entsteht vor dem Auge des Betrachters, ohne dass er es genau sieht. Das Porträtfoto von Schönenbröcher zeigt sein Selbstverständnis: der gebürtige Kölner, den das Mathe-Studium nach Berlin verschlagen hat, sieht sich als Fotokünstler, weniger als Fotograf.

Denn „Fotograf ist ein gelernter Beruf“ sagt der 48-jährige, der Internet-Unternehmer ist und erst seit zwei Jahren seiner Leidenschaft, der Fotokunst nachgeht. Mit Erfolg: Er fotografiert u.a. für die italienische VOGUE. Seine Bilder hängen in der ZAEK Bildermanufaktur, einer Hamburger Galerie, und sie werden auch über die britische Saatchi Gallery online verkauft. Dauerhafte Ausstelllungen von Schönenbröchers Werken sind im Berliner Hotel Hansablick oder in der Galerie Figur Art am Timmendorfer Strand zu bewundern.

Walter Schönenbröcher – Stilles Berlin

Um seine Fotokunst zu vermarkten, probiert Walter Schönenbröcher „vieles Neues aus, auch die sozialen Netzwerke“.  Eine Mail machte ihn auf CALVENDO aufmerksam: „Genau im richtigen Moment. Denn vor zwei Jahren habe ich einen Kalender im Eigenverlag herausgegeben. Das war ein wenig mühsam.“ Mit den Services von CALVENDO könne er sich jetzt „auf den kreativen Part konzentrieren und trotzdem einen zusätzlichen Vertriebskanal erschließen“.  Dabei denkt er über die  laufende Kalendersaison hinaus und hat seine Kalender bei CALVENDO auch gleich als Posterbuch ohne Kalendarium angelegt. Uns haben besonders derKunstkalender und das Werk Stilles Berlin gefallen, das auch zu den 100 beliebtesten Kalender-Neuerscheinungen bei amazon.de zählt. Aber vielleicht werfen Sie ja auch mal einen Blick auf seine Personenporträts im Popart-Stil?

Walter Schönenbröcher - Portraits im Popart Stil 2013

Walter Schönenbröcher – Portraits im Popart Stil 2013

Die neuen Projekte für 2013 Jahr hat Walter Schönenbröcher, der sich zum „Canon-Lager“ zählt, bereits fest in Auge gefasst: Er wird seine Porträts von Handwerksberufen ausbauen (bisher gibt es Bilderserien zu Fischern, Schmieden und Schlossern) und sein Konzept für Stilles Berlin auf andere Städte ausweiten. Und als „wichtigstes Projekt“ entsteht mit „Lost Faith“ eine Bildsammlung, in der Engel eine zentrale Rolle spielen.

Deren Beistand wäre auch in einer aktuellen Angelegenheit ganz hilfreich: Walter Schönenbröcher nimmt am Sony World Photography Awards 2013 bei. Wir drücken die Daumen.

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