„Wenn alle normal sind, muss einer spinnen.“

Eher gewagte, weniger normale Bilder kennzeichnen den gleichzeitig individuellen und außergewöhnlichen, aber vor allem faszinierenden Stil des Künstlers und Bodypainters Beat Frutiger. Er selbst sieht sich als ein Teil des eines Naturgesetzes: „Wenn alle normal sind, muss einer spinnen!“ Wir freuen uns ganz besonders, dass wir mit Beat Frutiger dieses Interview führen konnten, in dem er uns viele interessante Einblicke in seine künstlerische Arbeit abseits der Normalität gibt.

Gleichzeitig möchten wir ihm an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich gratulieren: In diesem Jahr erhielt er für sein Kalenderprojekt „Fremde Wesen“ sowohl den Hauptpreis der Jury beim Gregor Self-Publishing Calendar Award 2016 als auch eine Auszeichnung in der Kategorie Kunst/Kultur. Auch darüber erfahren Sie im Folgenden mehr.

Beat-Frutiger
Beat Frutiger


Herr Frutiger, Sie sind Künstler, Maskenbildner, Bodypainter, Stylist, Fotograf und Traumgruppenleiter. Was war zuerst da? Lässt sich dies alles ganz einfach in ein und derselben Person vereinen oder liegt Ihr Schwerpunkt doch eher auf einem bestimmten Bereich?
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Vom Virus der verchromten Absätze infiziert

Abseits des Catwalks hat CALVENDO-Autor Norbert J. Sülzner eine Nische entdeckt, die ihm inzwischen nicht nur viele fragende und überraschte Blicke beschert hat, sondern auch zu einigen interessanten Fotos, Begegnungen und Kalenderprojekten geführt hat. In diesem Interview berichtet er von seiner Fotografie und zeigt, wie „Augenmenschen“ zu außergewöhnlichen Ergebnissen kommen können.

Norbert-SuelznerNorbert J. Sülzner (Copyright: Norbert J. Sülzner)


Was hat Sie motiviert, Fotograf zu werden? Können Sie uns etwas über Ihren Werdegang erzählen? Seit wann fotografieren Sie?

Bereits in frühester Jugend fing ich an zu fotografieren. Vattern war schuld daran, er schenkt mir irgendwann meine erste Kamera. Über eine RitschRatsch-Kamera und über eine Sucherkamera hatte ich mich dann so weit entwickelt, dass eine analoge Spiegelreflexkamera ins Haus kam. Nach diversen, teilweise nicht erfreulichen Ereignissen bin ich heute bei einer digitalen Spiegelreflexkamera gelandet.

Es bereitet mir Freude, Situationen und vergängliche Momente im Bild festzuhalten bzw. eigene Ideen mit der Kamera umzusetzen. Die Fotografie in all ihren Facetten ist es, die mich fesselt, die mich fasziniert. Und schön finde ich es auch, sich beim Betrachten alter Fotos an die Zeit zu erinnern als man das Foto geschossen hat, an all die ganzen Erlebnisse zu denken, die man mit dem Foto verbindet.

Was fasziniert Sie an der Fotografie am meisten? Was ist Ihr Motto? Weiterlesen

Orte mit „magischer Anziehungskraft“  – ein Interview mit CALVENDO-Autor Boris Buschardt

Am liebsten auf Reisen, überall dorthin, wo beeindruckende Landschaften auf ihn warten, um fotografiert zu werden – das ist die große Leidenschaft von CALVENDO-Autor Boris Buschardt. In unserem heutigen Interview berichtet er unter anderem über die Faszination der Reise- und Landschaftsfotografie und welche Länder ihn geradezu magisch anziehen. Besonders die „Fernweh-Geplagten“ unter Ihnen dürften hiermit auf neue Ideen für weitere interessante Reiseziele kommen.


Boris Buschardt (Copyright: Linnéa Mehling)

Was fasziniert Sie an der Fotografie am meisten?

Wenn ein Landschaftsfoto wirklich gut gelungen ist, dann dokumentiert dieses Foto nicht nur einen bestimmten Ort, sondern erzeugt beim Betrachter auch Emotionen. Es entstehen Gefühle wie Ruhe/Entspannung oder Anspannung/Angst. Man spürt förmlich die Kraft einer Welle bei Sturm, die Gewalt eines Wasserfalls, die Weichheit eines Moospolsters, die Wärme des Meeres in der Südsee oder die Stille der Wüste in der Nacht. Weiterlesen